Energetischer Fachbericht

Der Jahresbericht aus denselben Daten wie die Dimensionierung

Den Fachbericht als Jahresbericht nach der ungarischen Verordnung 122/2015. (V. 26.) Korm. erstellt das System aus den bereits geladenen stündlichen Verbrauchsdaten und den erfassten Energiebedarfen — nicht als separate Arbeit, sondern aus derselben Berechnung, aus der auch die Investitionsvorschläge entstehen.

Hinweis: Die deutsche bzw. österreichische Berichtsversion (DIN EN 16247 / § 8 EDL-G bzw. §§ 41–43 EEffG) befindet sich in Vorbereitung und wird in Kürze verfügbar sein. Die stündlichen Daten und EnPI-Kennzahlen, die das System heute liefert, sind bereits die Datengrundlage für diese Audits.

Die Pflicht

Wer einen energetischen Fachreferenten beauftragen muss

Nach dem ungarischen Energieeffizienzgesetz (2015. évi LVII. törvény) gilt dies für jedes Unternehmen, dessen jährlicher Energieverbrauch im Durchschnitt der drei Jahre vor dem Berichtsjahr einen der folgenden Werte überschreitet:

400.000 kWh Strom / Jahr
100.000 m³ Erdgas / Jahr
3.400 GJ Wärme / Jahr

Die drei Bedingungen sind alternativ — das Überschreiten einer einzigen begründet die Pflicht. Der Fachreferent muss arbeits- und gesellschaftsrechtlich von der Organisation unabhängig sein. Rechtsgrundlagen: 2015. évi LVII. törvény 21/B–21/C. § sowie § 7/A der Verordnung 122/2015. (V. 26.) Korm. — in Deutschland vergleichbar § 8 EDL-G i.V.m. DIN EN 16247, in Österreich §§ 41–43 EEffG.

Der Bericht

Elf Kapitel, druckfertig

Das System baut den Bericht Kapitel für Kapitel auf. Leer bleibende Kapitel werden automatisch ausgelassen; Inhaltsverzeichnis und Seitenzählung passen sich entsprechend an.

Titelseite und Inhaltsverzeichnis

Berichtszeitraum, Firmendaten, Steuernummer, Name und Registernummer des Fachreferenten. Öffentliche und interne Version mit separatem Kennzeichen.

Management Summary

Gesamtenergieverbrauch in GJ, Strom, CO₂-Emissionen und die mit den Maßnahmen erzielte Einsparung. „Wichtigste Feststellungen“ mit automatischer Zusammenfassung: welcher Energieträger der größte ist, wie hoch der Erneuerbaren-Anteil ist.

Unternehmensvorstellung

Freitextblöcke zu Tätigkeit, Standorten, Technologie und Betriebsweise, daneben ein automatisches Systeminventar: PV kWp, Speicher kWh, Gebäude, Wärme- und Warmwasserbedarfe.

Jahresenergiebilanz

Aufschlüsselung nach Energieträgern — Strom, Erdgas, Öl, Holz, Fernwärme, Kraftstoff — in nativer Einheit, in GJ und in CO₂, mit Vorjahresspalte und prozentualer Veränderung.

Flächen- und Technologieaufschlüsselung

Produktion, Gebäudebetrieb, Beleuchtung, Druckluft, Logistik, Sonstiges — automatisch aus den erfassten Karten, verfeinert mit manuellen Feldern. Eingebauter Abgleich mit der Jahresbilanz, mit Warnung bei Abweichung.

Spezifische Kennzahlen

kWh/m², MWh pro Mitarbeiter, GJ je Mio. Forint Umsatz und GJ pro Produkteinheit, mit Vorjahresvergleich. Der Zähler ist definitionsgemäß identisch mit der Summe der Jahresbilanz — die beiden Kapitel können nicht voneinander abweichen.

Energieeinsparmaßnahmen

Umgesetzt, laufend und geplant, mit Teilsummen je Status, Investitionskosten, Einsparung in kWh und GJ, CO₂ und einfacher Amortisation. Die geplanten Zeilen lassen sich mit einem Klick aus dem Optimierer importieren.

Audit-Feststellungen und Teilmessung

Geltungsbereich, Feststellungen und Empfehlungen des Energieaudits sowie das Verzeichnis der Messpunkte (Messstelle, Typ, Energieträger, Methode, Häufigkeit). Bleibt das Kapitel leer, wird es ausgelassen.

Diagramme

Jahressäulendiagramm nach Energieträgern, monatliches Stromliniendiagramm, Flächenanteile und Maßnahmendiagramm — für den Druck dimensioniert.

Anhänge

Monatliche Aufschlüsselung, Methodikbeschreibung mit den verwendeten Umrechnungs- und CO₂-Faktoren sowie das HMKE-Meldeblatt.

So entsteht er

Sie tippen nichts neu ein — das System rechnet

Aus den Messdaten

Der Strom aus dem Lastgang, der PV-Eigenverbrauch aus der Differenz von Erzeugung und Einspeisung, die Brennstoffe aus den erfassten Wärme-, Warmwasser- und Gebäudebedarfen — jeder nach seiner eigenen Wirkungsgradkonvention.

Die Methodik kommt aus der Berechnung

Die Umrechnungs- und CO₂-Faktoren des Anhangs werden aus denselben Konstanten geschrieben, mit denen die Berechnung arbeitet — Dokument und Ergebnis können nicht voneinander abweichen.

Öffentliche und interne Version

Die interne Version enthält alles; in der öffentlichen Version fehlen Audit-Feststellungen, Teilmessung und die monatliche Aufschlüsselung — Inhaltsverzeichnis und Seitenzählung folgen automatisch.

Die Titelseite des druckfertigen Berichts.

Der Bericht des Demo-Standorts. Das System erstellte 15 Seiten aus den geladenen Stundendaten, ohne manuelle Eingabe.

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Ausfüllhilfe für das HMKE-Meldeblatt

Für das Meldeblatt des Kleinkraftwerks in Haushaltsgröße (HMKE) sammelt das System die Stammdaten der PV-Anlage: Spitzenleistung, Wechselrichterdaten, Installationsdatum, Jahreserzeugung und Einspeisung sowie die Messstellen-ID. Fehlende Felder markiert es mit „— auszufüllen —“, damit kein Wert versehentlich leer bleibt.

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Demo: Wann die Pflicht entsteht

Unser Demo-Standort verbraucht 922.672 kWh Strom und rund 110.000 m³ Erdgas pro Jahr. Beide Werte überschreiten die gesetzliche Schwelle — ein solcher Betrieb ist zur Beauftragung eines Fachreferenten und zur Erstellung eines Jahresberichts verpflichtet.

Was wichtig ist zu klären

Was das System nicht tut

Ersetzt es den Fachreferenten?

Nein. Die Verordnung schreibt die Beauftragung eines unabhängigen, registrierten Fachreferenten vor; keine Software kann das ersetzen. Das System ist das Arbeitswerkzeug des Fachreferenten: Es nimmt ihm die Datenerfassung, die Berechnung und die Zusammenstellung des Dokuments ab. Für Inhalt, fachliche Feststellungen und Einreichung bleibt der Fachreferent verantwortlich.

Reicht es den Bericht für mich ein?

Nein. Das System erstellt ein druckfertiges und als HTML exportierbares Dokument; Einreichung und Veröffentlichung sind Aufgabe des verpflichteten Unternehmens bzw. des Fachreferenten.

Woher weiß es, dass die eingegebenen Daten stimmen?

Das weiß es nicht — und behauptet es auch nicht. Die Berechnung ist so genau wie die Eingangsdaten. Das System meldet jedoch, wenn etwas fehlt oder nicht zusammenpasst: wenn die Wärme der Flächenaufschlüsselung um mehr als 2 % von der aus den Stundenspalten berechneten abweicht, wenn keine Einspeisedaten vorliegen oder wenn für einen Bedarf keine Berechnung lief.

Brauche ich das höchste Paket?

Ja, der Bericht ist Teil des Pakets Complex, zusammen mit den Modulen ESG und ISO 50001. Preise und Pakete →

Testen Sie es an Ihrem eigenen Standort

14 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsverpflichtung. Der Bericht ist auch während der Testphase am Bildschirm einsehbar.